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Stress

Unsere Stressreaktionen stammen noch aus der Zeit unserer Vorfahren, deren Körper aufgrund von Mechanismen wie Steigerung des Blutdruckes, Puls und Atemfrequenz innerhalb kürzester Zeit kampf- und fluchtbereit waren.
Heutzutage sind wir in bedrohlichen Situationen kaum noch in der Lage zu fliehen oder kämpfen, da frei werdende Energien oft vom eigenen Körper aufgefangen werden ohne abfließen zu können und sich so irgendwann gegen ihn richten. So entstehen bei Dauerbelastungen oft Magen-/Darmprobleme, Verspannungen, Rücken- und Kopfschmerzen, Herz-Kreislauf-Beschwerden, Schlafstörungen, Gereizheit, Dünnhäutigkeit etc.

Sie sollten solche Signale ernst nehmen und darauf reagieren. Sie zeigen Ihnen sehr deutlich, wann es an der Zeit ist, eine Auszeit zu nehmen und sich zu entspannen.

Körper und Geist bilden eine Einheit. Wenn Sie sich seelisch schlecht fühlen, hilft körperliche Betätigung oft am besten. Bei körperlicher Krankheit haben Sie die besten Heilungsaussichten, wenn Sie etwas für Ihre Seele tun.

Ein effektives Stressmanagement sollte zwei Ziele verfolgen. Einerseits Stress vermeiden, wo es geht und anderseits Stress abbauen beziehungsweise ausgleichen mit Entspannung, Bewegung und gesunder Ernährung.

 

Ernährung

Warum manche Menschen im Alltag mit Stress schlechter klar kommen als andere Menschen, kann auch an einer falschen Ernährung liegen. Die richtige Ernährung kann helfen, den Stress besser zu verarbeiten.

Wussten Sie, dass der Mensch in 15 Minuten Stress 300 bis 350 mg Vitamin C verliert? Das schwächt das Immunsystem und bietet eine größere Angriffsfläche.  Neben Zitrusfrüchten enthalten auch Kiwis und Peperoni und Petersilie Vitamin C.

Das „Anti-Stress-Mineral“ Magnesium, wird bei Stress aus den Körperzellen gedrängt. Das gefährdet Herz und Kreislauf. Deshalb brauchen wir dann dringend Nachschub, z.B. mit der Einnahme folgender Lebensmittel: Naturreis, Kürbiskerne, Bananen, Mandeln, Hülsenfrüchte, gekochter Schinken, Kartoffeln, Tomaten, Vollkorngetreide und Salat.

Kalium stärkt die Nerven und wird mit Broccoli, Sellerie, Äpfel und Milch aufgenommen.

Dank dem Mineral Phosphor denken und fühlen Sie positiver. Essen Sie Fisch, Sojabohnen, Weizenkeimen sowie Obst und Gemüse.
Verzichten Sie möglichst auf vieles was Zusatzstoffe, Konservierungsstoffe und andere Substanzen aus der Lebensmittelchemie enthält. Zusatzstoffe bedeuten für den Körper erheblichen Stress, weil sie schwerer zu verarbeiten sind. Dabei werden wertvolle Nährstoffe verbraucht, die der Körper viel besser nutzen könnte, beispielsweise zur Stärkung des Immunsystems.

Bewegung

Nach einem stressigen Tag muss der Körper sich „abreagieren“ bzw. die freigesetzte Stressenergie abführen. Deshalb ist es ideal, nach der Arbeit noch ein wenig Sport zu treiben. Außerdem trainiert regelmäßige Bewegung den Körper, erhöht die Belastbarkeit und stärkt das Selbstbewusstsein. Wichtig ist nur, dass die Sporteinheiten Spaß machen und sich in Ihren Alltag integrieren lassen. Und denken Sie dabei nicht an Leistung! Empfehlenswert ist ein regelmäßiges Training.

Beim regelmässigen Laufen wird das Hormon Endorphin ausgeschüttet, welches unsere Stimmung hebt und uns einen klaren Kopf bereitet.
Außerdem werden die angesammelten Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol abgebaut, die den Körper andernfalls übermäßig belasten würden. Entscheiden Sie sich für ein Lauftraining, starten Sie es moderat und binden es in den Alltag ein. Wichtig ist dabei eine kontinuierliche Bewegung, auf Schnelligkeit kommt es nicht an. Auch Walking, Radfahren und Schwimmen sind für die meisten Menschen zu empfehlen.

 

Entspannung

Der Rhythmus des Lebens heisst Anspannung und Entspannung. Auf eine Phase der Anspannung soll eine Phase der Entspannung folgen.

Es gibt viele Entspannungstechniken.
Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation, Yoga, Spazieren, Atemübungen, (klassische) Musik hören, Massagen und viele mehr.

Empfehlungswert ist es, wenn Sie mehrere Techniken kennen und diese auch zu gegebener Zeit abrufbar sind. Damit Ihre individuellen Entspannungstechniken den gewünschten Nutzen bringen, sollten sie Ihnen in erster Linie Freude machen sowie Ihnen und der jeweiligen Situation entsprechen.

Bei der Umsetzung geht es einerseits darum die Entspannungsinseln in den Alltag zu integrieren, anderseits sich selbst so wichtig und ernst zu nehmen, dass Sie sich auch mal Extra-Zeit oder –Kosten für Ihre Entspannung gönnen.

 

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